Legung keltisches Kreuz

Das keltische Kreuz ist eine beliebte Legeart im Tarot.
Hier nun eine Legung mit Deutungstexten:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1 – Das ist es – Gericht
So wie die Karte die Auferstehung symbolisiert, kann sie auch interpretiert werden als die Wiederkehr der Wesen der Vergangenheit. In Anbetracht dessen kann die Karte als Vorschlag angesehen werden, neu anzufangen und die Vergangenheit zu klären. Befreie dich aus dem Kerker der Selbsttäuschung, lasse zu, dass das Gute siegt und der wahre Kern deines Selbst sich entfalten kann.

2 – Das kreuzt es – Königin der Stäbe
Die Tarotkarte Königin der Stäbe ist eine Aufforderung, jetzt mit Selbstsicherheit und Mut an die anstehende Aufgabe heranzugehen. Stelle dich furchtlos und mit Verantwortung der neuen Situation.

3 – Das ist zu sehen – Bube der Münzen
Hier geht es um eigene Werte in Verbindung mit Selbstachtung. Bleibe lebendig und bodenständig. Geduld ist nötig, denn es wurde erst gesät, die Zeit der Ernte kommt später.

4 – Das ist verborgen – Der Turm
Die Karte steht für einen Umbruch mit allen Mitteln, ein Handlungszwang. Der Blitz ist Symbol für das Himmelsfeuer, das bestehende Formen zerbricht um Raum für Neues zu erschaffen. Du kannst dich nur in deiner eigenen Struktur behaupten, solange du flexibel bleibst und dein Leben den ständigen Veränderungen des Flusses anpasst.

5 – Das war zuvor – König der Stäbe
Persönliche Reife und Wachstum machen uns mächtig und versetzen uns in die Lage, unsere Ziele verantwortungsbewusst zu erreichen.

6 – Da geht es hin – Die Sonne
Es ist die Mauer des Gartens sinnlichen Lebens, aus der der Mensch herausgetreten ist um dem heiligen Ostlicht der Sonne zu folgen, wieder Kind zu werden, frei von den Lasten der Vergangenheit. Sie ist die Karte der aufblühenden, sonnenhaften Natur in uns. Mit der Sonne überwinden wir das dunkle – jeden Tag aufs Neue.

7 – Das ist der Sinn – Der Eremit
Der Eremit hat die Lektionen des Lebens verinnerlicht im Begriff dessen, selbst die Lektion geworden zu sein. Er ist der Torwächter der das Hindernis repräsentiert, welches wir überwinden müssen, um uns weiter zu entwickeln. Er zeigt die Notwendigkeit sich aus der Gesellschaft zurückzuziehen um sich mit dem Selbst wohl zu fühlen.

8 – Das siehst du nicht – zwei Stäbe
Irgendwie stehst du zwischen zwei Stühlen. Die Glut der Liebe ist fast erloschen. Die Gefühle sind nur halbherzig und lau.

9 – Das ist dein Sorgen – vier Kelche
Oft geht es uns wie dem Gesellen in Vier der Kelche. Wir sind zu sehr mit uns selbst beschäftigt und verpassen wertvolle Angebote. Das kann eine wertvolle Chance sein, gute Menschen in unserem Umfeld oder die Aufnahme eines neuen Weges.

10 – Das bleibt nicht verborgen – zehn Schwerter
Zehn der Schwerter fordert uns auf, die Schwerter wieder aus dem Leib ziehen zu lassen. Diesen Schritt können wir in dieser Situation nicht mehr aus eigener Kraft vornehmen (zumindest ist die Selbstbefreiung sehr schwierig und wird lange dauern). In dieser Lebensphase sind wir auf die Hilfe von Personen angewiesen, die es gut mit uns meinen, unsere Glaubenssätze korrigieren und Alternativen vorschlagen – selbst wenn das Herausziehen der zahlreichen Schwerter wiederum Schmerzen mit sich bringt.
Die Tarotkarte bietet aber auch Grund zur Hoffnung – am Horizont löst sich die Finsternis bereits auf und macht den Blick frei auf einen goldenen klaren Himmel. Wenn wir die Hilfe annehmen, kommt schon bald eine goldene Zeit und Heilung auf uns zu.

Als Lernübung kannst du versuchen, aus den Deutungstexten eine Geschichte zu schreiben, eine fließende Erzählung.

 

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