Karte des Monats Februar – Armin Denner

Hallo Tarot-Interessierte,

für den kommenden Monat habe ich eine Karte gezogen, deren Ruf weitaus schlechter ist als die Energie, die sie wirklich vertritt, nämlich die 9 der Schwerter. Sie heißt bei Crowley Grausamkeit, doch kann dieser Titel leider nicht wirklich aufzeigen, welch große Möglichkeiten diese Karte uns eröffnet. Wenn wir unser gewohntes Denken ehrlich hinterfragen, kann uns diese Karte zu einer grundlegend neuen Einstellung verhelfen.

Wenn im Februar diese Karte läuft, wird das Leben uns Situationen zuspielen, in denen wir uns als Opfer der gerade herrschenden Umstände wahrnehmen wollen, obwohl wir das reell keineswegs sind. Möglich ist naturgemäß auch die entsprechende Kompensation: Aus einer scheinbar ohnmächtigen Grundeinstellung heraus mutieren wir zu Tätern – eben, um nicht Opfer sein zu müssen. Beide Pole der Wahrnehmung sind natürlich kontraproduktiv. Im Grunde sind wir alle als SchöpferInnen angedacht und eben dieser Einstellung will uns diese Karte näher bringen: Als Schöpfer jener Situationen, die uns letztlich immer dazu dienen wollen, uns weiter zu entwickeln und dem Leben mit Freude entgegen zu gehen, anstatt uns als hilflose Opfer der äußeren Umstände zu definieren.

Was unsere wahre Freiheit verhindert, sind unsere anerzogenen oder selbsterdachten alten Gedankenprogramme. Diese ins Bewusstsein zu heben, ist die Aufforderung der 9 Schwerter.
Hinter unseren Gedanken wirken, großteils unbewusst, unendliche Möglichkeiten. Das Leben wiederum spielt uns permanent die Chancen zu, die uns mit dieser schöpferischen Energie in Kontakt bringen wollen. Diese als Gedankenkraft immer bewusster zu nützen, ist das Ziel.

Wir werden im Februar verstärkt Umstände erleben, die uns glauben lassen wollen, dass wir sie entweder nicht ändern könnten oder als Gegenpol dazu, dass wir sie nur dadurch lösen könnten, indem wir kriegerisch agieren. Die Aufforderung der 9 Schwerter ist, herauszufinden, wo es lediglich alte Erfahrungswerte sind, in denen wir tatsächlich hilflos waren. Dann können wir diese als das erkennen, was sie sind: Vergangenheit!

Der Satz: „Geh niemals auf die Ebene des Aggressors“ kann eine große Orientierungshilfe sein, wenn man sich fragt: Reagiere ich mit altgewohnten Mitteln, die in der Wurzel das Gegenüber ebenfalls anwendet? Setze ich mit meiner Reaktion auf das Verhalten des Anderen letztlich nur einen drauf? Oder sind wir bereit, nun auf eine neue Ebene zu wechseln und einen neuen Umgang mit solchen Herausforderungen zu erproben. Souveränität und Gelassenheit wäre die Einstellung, die da weiter hilft. Einfach gesagt, in der Praxis allerdings nicht immer ganz leicht…

Die 9 Schwerter eröffnen uns die Chance, die Energie unserer entsprechenden Opfer/Täter-Gedanken ins Bewusstsein zu heben und unser Energiefeld entsprechend zu klären. Hinter jedem – scheinbaren – Angriff steckt immer die Möglichkeit, neu mit unserer Umwelt zu interagieren und nicht mehr wie der Hamster im Rädchen stets aufs Neue die Vergangenheit zu wiederholen. Der Grundsatz „Nimm die Dinge nicht immer persönlich“ ist ein geeignetes Hilfsmittel, die 9 Schwerter-Energie in eine Quelle der Lebenskraft zu transformieren. Klar sollte jedenfalls sein, dass uns innere und äußere Schlachtfelder des Denkens nicht mehr dienlich sind. Vielmehr sollten wir versuchen, gemeinsam friedlichere Lösungen zu erarbeiten als bisher. Warum? Weil wir keine ohnmächtigen Opfer und auch keine Täter mehr sind.

Viel Erfolg beim schöpferischen Denken im Februar wünsche ich Euch.
Armin

Armin Denner
Tarot-Beratungen
www.tarotproject.com
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