Karte des Monats Juli – Armin Denner

Etwas spät, aber noch nachgereicht, für die Nachschau perfekt.

Hallo Interessierte,

im Monat Juli läuft eine Energie, die im Tarot als 4 der Schwerter ausgedrückt wird. Der Titel Waffenruhe ist für diese Karte sehr treffend, wenn man weiß, dass es sich hier um die Ruhe handelt, die in unseren Gedanken einkehren sollte.

„Die Ruhe nach dem Sturm ist immer auch die Ruhe vor dem Sturm“ flüstert uns diese Karte zu und rät uns, eine Pause der Besinnung einzulegen, bevor wir neue Pläne schmieden. Bei den aktuell herrschenden Temperaturen könnte dies ja auch durchaus angebracht sein.

Wenn wir unsere Gedanken nach Innen richten und erlauben, dass sich unterschiedliche Gedanken in einem gemeinsamen inneren Punkt verbinden, erreichen wir dort ein tieferes Feld unserer inneren Kräfte. Unsere seelische Kraft drückt sich nicht zuletzt über unsere Gedankenwelt aus, doch hat diese gedankliche Frequenz absolut nichts mit Gedankensprüngen zu tun. Die Karte Waffenruhe rät uns, so häufig es geht, gezielte Pausen einzulegen. Dann entsteht unter anderem die Möglichkeit, dass sich bislang Erlebtes sortieren kann und jene Gedanken, die uns nicht mehr förderlich sind, ihre Kraft verlieren. Tatsächlich lenken uns viele unserer gewohnten Gedanken nur vom Kern, vom stillen Zentrum ab, weil sie sich letztlich nur nach Außen orientieren. Wenn wir uns selbst zur Ruhe bringen, können wir statt dessen an das Energiepotenzial herankommen, das hinter diesen einprogrammierten Gewohnheiten des Ego verborgen liegt.

Alte Gedanken von unserem aktuellen Denken zu unterscheiden und abzugeben, was nicht mehr zum Jetzt gehört, ist die aktuelle Möglichkeit. Wenn wir uns so oft wie möglich die Zeit nehmen, uns in aller Ruhe neu zu sortieren, werden zusätzliche Kräfte freigesetzt, die uns nicht zuletzt ermöglichen, erheblich effektiver zu handeln, wenn es an der Zeit ist. So wird das Außen zu dem, was es im Grunde ist: Zur Vielfalt, an der wir uns erfreuen – ohne Anhaftung und ohne Abhängigkeit, jedoch mit Achtung, Freude und Genuss.

Der Volksmund beschreibt die 4 Schwerter sehr treffend, wenn er uns rät, in bestimmten Situationen zuerst drei mal durchzuschnaufen. Bei größeren Herausforderungen wird uns empfohlen, zuerst eine Nacht zu schlafen, bevor wir in Aktion treten.

Wir alle sollten mittlerweile wissen, dass Ungeduld kein guter Ratgeber ist. Im Grunde verfolgt jeder Mensch letztlich die gleichen Ziele. Probleme entstehen immer deshalb, weil wir unsere Ziele in unterschiedlicher Geschwindigkeit erreichen wollen. Erst durch diese unterschiedliche Zeitspur beginnen wir, aneinander vorbeizureden. Wir fühlen uns missverstanden und werden dadurch hektisch, fordernd, eben ungeduldig.
Bewusstes Innehalten bringt stets neue Entscheidungsmöglichkeiten mit sich. Wenn wir uns die Zeit gönnen und durchatmen, bis gedankliches Gleichgewicht in unserem Inneren entsteht, wird uns die Erfahrung lehren, dass wir durch dieses Vorgehen keineswegs Zeit verlieren, sondern ganz in Gegenteil sogar Zeit gewinnen, – während der man wiederum zur Ruhe kommen kann.

Einen schönen Hochsommerjuli wünsche ich Euch

Armin Denner
Tarot-Beratungen
www.tarotproject.com